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Ein Prozess-Modell

Eugene Gendlin (Hrsg.); Donata Schoeller (Hrsg.); Christiane Geiser (Hrsg.)

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مشخصات کتاب

سال انتشار
۲۰۱۷
فرمت
PDF
زبان
آلمانی
حجم فایل
۲٫۲ مگابایت

دربارهٔ کتاب

In diesem Werk wird eine Kontinuität unterschiedlicher Lebensformen gedacht und somit eine klassische pragmatistische Idee in äußerst origineller Form weiterentwickelt. Gendlin entfaltet darin ein nicht-duales Verständnis von Körper, Gefühl und Sprache, vom komplexen Reichtum des Erlebens und dem kreativen Spielraum seiner Artikulierbarkeit. In acht Kapiteln entwickelt der Autor entlang den Charakteristiken der Körper-Umwelt-Interaktion die Komplexität eines Verhaltensraums, aus dem ein noch komplexerer symbolischer Raum entsteht. Dabei manifestiert sich ein explikatives Methodenverständnis, das den 'beschreibenden Standpunkt' verlässt und damit auch ein tradiertes Verständnis von innen und außen, von subjektiv und objektiv. Der kreative Prozess schafft sich auf diese Weise seine eigene Sprache. "Ein Prozess-Modell" öffnet neue Perspektiven hinsichtlich des philosophischen und kognitionswissenschaftlichen Problems der Körper-Geist-Spaltung. Es ist zudem ein sprachphilosophischer Grundlagentext, der verständlich macht, wieso Sprechen über Erfahrung diese verändern kann. Zugleich ist dies ein Text, der den Lesenden über die Möglichkeiten menschlichen Erlebens und Sprechens staunen lässt. Inhalt Einleitung 1. Was man erwartet und was einen erwartet 2. Ein neues Modell? a) Ein Text, der seine Genese denkbar macht, oder ein Zusammenhang, der die Möglichkeit seiner Entwicklung entwickelt b) Na und? 3. Ideengeschichtliche Wurzeln Einführende Bemerkung Kapitel I: Körper-Umwelt Kapitel II: Funktionszyklus Kapitel III: Ein Objekt Einige vorläufige Beweggründe und Befähigungen des Modells Kapitel IV: Körper und Zeit Kapitel IV-A: Der Körper, der keine Maschine ist – ein anderes Konzept a) Körper als der sich fortsetzende Prozess b) Ein gesamtes Implizieren c) Körper-Umwelt 2 und Umwelt 3 als Subprozesse des Körpers d-1) Symbolische Funktionen des Körpers d-2) Einige Anforderungen an unsere weitere Konzeptbildung e) »Alles durch Alles« (eveving) f) Ausrichten (focaling) g-1) Relevanz g-2) Alte und neue Modelle: einige Gegensätze h-1) Kreuzen, Metapher, Gesetz des Geschehens h-2) Freiheitsgrade h-3) Schematisiert werden durch Schematisieren (»sds«) h-4) Die zwei Richtungen des »sds« Kapitel IV-B: Zeit: Umwelt 2 und Umwelt 3, Geschehen und Implizieren Kapitel V: Evolution, Erneuerung und Stabilität Kapitel V-A: Ereignisse, die dazwischenkommen a) Wir wollen zunächst darüber nachdenken, wie sich große neue Ereignisse in den anderen Prozessen entwickeln können. b) Neue Ereignisse können sich auch in dem »gestoppten Prozess« selbst entwickeln. Kapitel V-B: Stabilität: Der offene Zyklus Kapitel VI: Verhalten Kapitel VI-A: Verhalten und Wahrnehmung Kapitel VI-B: Die Entwicklung des Verhaltensraums 1. Motivation 2. Kreuz-kontextuelle Herausbildung 3. Verhaltensraum a) Raum, den man haben kann b) Raum-und-Zeit, die wir haben können c) Zwei Sektoren des offenen Zyklus 4. Pyramidisieren 5. Objekt-Bildung: Objekte stellen sich heraus (fall out) Appendix zu Kapitel VI 6. Ruhende Wahrnehmung, Wahrnehmung der Wirkung und Wahrnehmen hinter dem eigenen Rücken a) Ruhende Wahrnehmung b) Wahrnehmung der Wirkung c) Wahrnehmung hinter dem eigenen Rücken 7. Relevant machen 8. Verbinden 9. Verdichten 10. »Zurückfallen« auf ein primitiveres Niveau 11. Verhaltensmäßige Körper-Entwicklung 12. Gewohnheit 13. Vorstellung (kination), Imagination und Felt Sense Kapitel VII: Kultur, Symbol und Sprache Kapitel VII-A: Ein symbolischer Prozess a) Körperaussehen b) Der Tanz c) Repräsentation d) Verdoppeln e) Ausdruck f) Die neue Art des Vorantragens g) Bilder h) Gesehenes und Gehörtes i) Handlung j) Allgemeines (Arten) j-1) Getrennte Sinne j-2) Arten j-3) Arten j-4) Das vorgeformte Implizite (Typ-a) k) Handlung und Gebärde l) Sich einstellende Rituale (Slotted Rituals) m) Herstellen und Bilder n) Frische Herausbildung von Sequenzen und Werkzeugen o) Schematische Begriffe: verwoben; implizites Funktionieren, gehalten, rekonstituiert o-1) Verwoben o-2) Implizites Funktionieren o-3) Gehalten o-4) Rekonstituieren Kapitel VII-B: Proto-Sprache a) Innerer Raum b) Der Kipp-Punkt c) Die Ordnung d) Abwesender Kontext im gegenwärtigen Kontext e) Das Kreuzen der Cluster und so genannte »konventionelle« Symbole f) Sprachbildung: Zwei Arten von Kreuzen f-1) Mitteltebares Vorantragen; Sprachgebrauch f-2) Kontext(e) sammeln, Arten bilden sich f-3) Laterales und sammelndes Kreuzen f-4) Wort-Bildung f-5) Kurze Einheiten f-6) Der Kontext eines Wortes; gesammelte Kontexte und Interaktions-Kontexte f-7) Syntax f-8) Sprachgebrauch; neue Situationen f-9) Diskursiver Wort-Gebrauch vs. Kunst; Erneutes »Alles-durch-Alles«-Geschehen vs. Wieder-Wiedererkennen (re-eveving vs. re-recognition) f-10) Neuer Ausdruck f-11) Frische Sätze f-12) Mit Bedacht f-13) Mehr als ein Kontext: menschlicher Raum und menschliche Zeit g) Wann kippt es? Das Ende der Lautbildung durch den Gebrauch der Sprache Appendix zu f)[srtn]Details fallen nicht weg; Allgemeinbegriffe sind nicht leere Allgemeinheiten Kapitel VIII-A: Mit dem impliziten denken a) Einführung b) Direkter Referent und gefühlte Veränderung (Felt Shift) c) Die neue Art der Sequenz d) Relevanz und das perfekte Feedback-Objekt e) Das Schema des neuen Vorantragens und des neuen Raums f) Einige kurze Punkte, welche die Bildung des Direkten Referenten veranschaulichen f-1) Wie eine VIIIer-Sequenz im VIIer-Kontext Veränderungen schafft f-2) Jede VIIer-Sequenz, die von einem Direkten Referenten ausgeht, ist wie eine neue »erste« Sequenz im Verhältnis zum VIIer-Kontext f-3) »Monade« f-4) VIIer-Aussagen, die aus einem Direkten Referenten entstehen, instanzieren ihn f-5) Die neue »Universalität« des Direkten Referenten f-6) Die alte Universalität aus Kapitel VII ist ebenfalls implizit f-7) Die ganze VIIer-Komplexität, nicht nur die gesammelten Arten, wird auf diese neue Weise vorangetragen und universalisiert; wir können nun das Prinzip »Bss« (Beispiel seiner selbst) herleiten f-8) Es gab den Direkten Referenten und die neu universalisierte Komplexität nicht vor seiner Herausbildung. Der Direkte Referent ist kein Nachdenken darüber, was zuvor da war (»Von 1⁄2 zu 2«) f-9) Direktes Kontext-Kreuzen erzeugt Neuerung, aber instanziert noch den Mangel f-10) Viele Worte, wie zum Beispiel »Richtung«, werden in Kapitel VIII in einer »Bss«-Weise gebraucht g) Zusatz zu Kapitel VIII-A.f Outline placeholder Outline placeholder 1) 2) 3) 4) 5) 6) 7) 8) 9) Appendix zu VIII-A Monaden Dianade (diafil) Abschluss und Beginn Hinweise auf Gendlins Arbeiten Hinweise auf Orte, an denen man Gendlins Philosophie und Praxis erlernen kann Nachwort der Übersetzerinnen Index

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