Cover Inhaltsverzeichnis Vorwort des Herausgebers Vorwort des Verfassers Der antike und der mittelalterliche Europabegriff Vielfalt der Nationen und Bekenntnisse Das Weltbild des Mittelalters Römerreich – Spätantike – Christentum (300 – 375) Kaiser Konstantin und die christliche Kirche Die geistige Welt der Mönche und Einsiedler Das alte und das neue Rom Umschichtung von Wirtschaft und Gesellschaft Niedergang des Römerreiches im 4. Jahrhundert Das Vermächtnis der Antike Völkerwanderung und römische Kulturwelt (4.– 5. Jahrhundert) Friedliche Unterwanderung des Reiches Alarichs Marsch auf Rom Der Einbruch der Germanen in Frankreich und Spanien Das Ende des Westreiches Odoaker, König der »Barbarenvölker« Glaube, Staatskirche und das Werden des Papsttums Kirchenlehrer und Mönche Eine neue Welt auf den Trümmern des Römischen Reiches (493 – 568) Theoderich und die Ostgoten Das westgotische Spanien Britannien und Irland Herrschafts- und Stammesbildung der Wandervölker Langobarden und Alemannen Das Burgunderreich Ursprung der Franken Chlodwig, der neue Großherrscher des Westens (482 – 511) Chlodwigs Verhältnis zur Religion Chlodwigs Reichsgründung, die Francia Das fränkische Königtum Merowinger und Karolinger (7.– 8. Jahrhundert) Die Anfänge einer europäischen Kultur Der Beitrag Italiens und Spaniens zur Kulturentwicklung Europas Die zweite Welle fränkischer Machtausdehnung Karl der Große und sein Reich (768 – 814) Die Eingliederung der Sachsen Karls Eroberungszüge Die Kaiserwürde des Frankenkönigs Kaiser- und Reichsidee des mittelalterlichen Westens Um die Einheit Europas Karl der Große, Vater des Abendlandes Das Schicksal des Karlsreiches Der Mittelmeerraum (von 500 bis 1100) Das Reich der Byzantiner Die Welt des Islams Herrschaft und Kultur des Islams im westlichen Mittelmeer Der Islam seit dem 11. Jahrhundert Die Vernichung der islamischen Kultur Die jüdische Diaspora Die Zerstreuung seit dem 2. Jahrhundert Juden in Europa seit dem 8. und 9. Jahrhundert Juden und Christen Der Eintritt Osteuropas in die mittelalterliche Welt Völker aus dem Osten Die Slawen als Element Europas Nordeuropa vom Atlantik bis zum finnischen Meerbusen Die Britischen Inseln Die Nordmannen – Wikinger Das mittlere Europa nach dem Zerfall des Karolingerreiches (850 – 1050) Frankreich und die Invasionen Francia und Germania Ostfrankenreich und Deutschland Das Großmährische Reich Das deutsche Reich der Ottonen Die deutschen Salierkaiser Der Kampf mit dem Reformpapsttum Der Aufbruch Europas (1070 – 1300) Allgemeine Tendenzen Das neue System der politischen Machtordnung Der »Mensch« der Aufbruchszeit (12. und 13. Jahrhundert) Die Kreuzzüge als Begegnung mit dem Islam (ab 1100) Die politische und kulturelle Entwicklung der slawischen Völkerwelt (11. bis 14. Jahrhundert) Byzanz, Rußland und die Mongolen Die west- und südslawischen Völker Der nördliche und westliche Umkreis des europäischen Kontinents (10. bis 14. Jahrhundert) Skandinavien, seine Herrschaftsstruktur und seine Kultur Kontinentale Beziehungen der Britischen Inseln seit 1066 Das Zeitalter der Unruhe und Spannung (14. und 15. Jahrhundert) Grundzüge und Tendenzen Deutschlands Weg vom Universalismus zu Enge und Stagnation Die Luxemburger, Ludwig der Bayer und die Anfänge der Donaumonarchie Städtelandschaften und Wirtschaftszentren Europas Laienkultur und Rittertum als gesamteuropäische Erscheinung Bildung – Wissenschaft – Universität Die Verlagerung des politischen Schwergewichts nach dem Westen Vielfalt in der Einheit (14.– 15. Jahrhundert) Herrschergenealogien Liste der Päpste Literatur in Auswahl Personenregister "Geschichte aber hat nur dann eine Funktion in der modernen, demokratischen Industriegesellschaft, wenn sie deren Menschen die Aktualität und Gegenwartsbezogenheit des geschichtlichen Denkens sichtbar macht, Denkformen und Begriffe verwendet, die dem durch die Massenmedien aufgeklärten und vorgeprägtem Denken und Erkennen des heutigen Menschen verstehbar und fassbar sind." So beschrieb Karl Bosl 1976 in einem Selbstporträt sein Verständnis der Vermittlung von Geschichte. Das jetzt von Georg Scheibelreiter neu herausgegebene und bearbeitete Werk - es erschien zum ersten Mal 1970 - zeigt in vielerlei Hinsicht die Einzigartigkeit dieses großen Mediävisten: Sein immenses Wissen, das ihn vielleicht als einen der letzten Universalgelehrten erscheinen lässt, der Mut, sowohl als ernsthafter und verdienstvoller Forscher als auch als moderner >Sachbuchautor< zu wirken und eben dieses Wissen nicht nur an Wissenschaftler, sondern an alle geschichtlich Interessierten weiterzugeben. Ihm gelingt es, eine längst vergangene Zeit wiederaufleben zu lassen und den Leser gekonnt durch die Jahrhunderte und die Fülle der Ereignisse zu führen. Nicht zuletzt aber ist sein Ansatz nach wie vor aktuell: die Frage nach Europa, seiner Geschichte und seiner Zukunft: "Niemand aber wird Europa selbst in der Gegenwart verstehen, der nicht seine mittelalterlichen Grundlagen kennt." Karl Bosl ; Herausgegeben Von Georg Scheibelreiter. Slightly Rev. New Edition. First Edition Published In 1970. Includes Bibliographical References (p. [306]-311) And Indexes.